Der Mensch muss Werbung mit einem ‚analogen’ Gehirn bewältigen.

eingereicht von: Nina Kainz 11/04/2017

Beim Print-Summit Austria Anfang April in Wien unterstrichen hochkarätige Speaker die Wirkung von Werbung in Zeitungen und Magazinen. Auf dem Podium vor 150 Gästen aus der werbetreibenden Wirtschaft, der Werbe- und Agenturszene sowie der Medienbranche waren unter anderem:

  • Mario García (CEO von García Media / Professor der Columbia University, School of Journalism)
  • Clarissa Moughrabi (Marktforschung bei Media Impact)
  • Boris Schramm (Managing Director bei GroupM)
  • Johannes Vetter (Corporate Communications bei OMV)

Schramm, selber ein Kenner der Media-Branche, hielt ein Plädoyer für Print: „Egal wie digitalisiert unsere Umwelt sein wird, der Mensch muss sie mit einem ‚analogen’ Gehirn bewältigen. Mit unseren Händen begreifen wir unsere Umwelt. Wir vertrauen dem, was wir fühlen und überprüfen mit unseren Händen unbewusst visuell wahrgenommene Eindrücke. Die haptische Wahrnehmung ist subjektiv gleichbedeutend mit Wahrheit und übt einen starken Einfluss auf unsere Wahrnehmung, Wertschätzung und Kaufbereitschaft aus.“ Die Annahme, ein Kontakt sei ein Kontakt und lasse sich durch jeden anderen Werbekontakt ersetzen, sei laut Schramm daher nachweislich falsch: „Gedruckte Medien, die der Nutzer in der Hand hält, können mit außergewöhnlichen und nicht ersetzbaren Werbebotschaften versehen werden.“