Eine Stadt im Vorlese-Fieber

03/02/2017

Schwerte wurde offiziell zur Vorlesestadt 2016 in der Kategorie "außergewöhnlich" ernannt. Herzlichen Glückwunsch!

Zur Preisverleihung kamen Vertreter der Initiatoren des Bundesweiten Vorlesetags sowie Gäste aus Politik und Verwaltung.

Die zahlreichen Aktionen in Schwerte waren vor allem aus zwei Gründen außergewöhnlich: Zum einen fanden die Lesungen in der Öffentlichkeit statt, mitten in der Fußgängerzone. Und zum anderen waren auch die Vorleserinnen und Vorleser besonders - und zwar besonders jung. Es handelte sich um Schülerinnen und Schüler, die mit viel Engagement und einer großen Portion Unerschrockenheit in aller Öffentlichkeit Passanten vorgelesen haben.

Die Stadt Schwerte, insbesondere die Initiatorin Judith Bäcker aus dem Bereich Jugend und Familie, traf mit dieser Idee mitten ins Schwarze. Die Fußgängerzone wurde am Vorlesetag in eine Vorleselandschaft verwandelt, die für alle zugänglich war. Damit wurde die Bedeutung des Vorlesen und die Freude am Lesen in ganz Schwerte öffentlich erlebbar. "Wir sind schon richtig stolz", sagte Bürgermeister Heinrich Böckelühr. "Mein besonderer Dank geht an die vielen beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie Judith Bäcker vom Jugendamt unserer Stadt, die diese Aktion mit ihrem Engagement erst ermöglicht hat. Es ist euer Preis."

Auch wir von der Stiftung Lesen möchten uns für das außergewöhnliche Engagement der Stadt Schwerte bedanken und freuen uns bereits auf die Aktionen der Ruhrstadt beim Bundesweiten Vorlesetag 2017.