Zeitungen erreichen mehr als 86 Prozent der Bevölkerung

eingereicht von: Sandra Kuechler 07/08/2017

Zeitungen werden heute gedruckt, online und mobil genutzt. Sie sind crossmediale Marken, die ihre Leser über alle Kanäle erreichen. Aktuell erreichen die Zeitungen mit ihren Printausgaben und Digitalauftritten 86,9 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung.

60,4 Millionen Deutsche ab 14 Jahren lesen regelmäßig Zeitung. Mit ihren gedruckten Ausgaben und Digitalauftritten erzielen die Zeitungen eine Nettoreichweite von 86,9 Pozent.

Das zeigt eine Sonderauswertung der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft aus der Studie best for planning (b4p 2016-III). Für die Ermittlung der Nettoreichweite wird jeder Leser nur einmal gezählt, egal wie oft er die Zeitung genutzt hat oder auf welchem Kanal.

Allein über die gedruckte Ausgabe erreichen die Zeitungen 44 Millionen Menschen (Leser pro Ausgabe). Die digitalen Zeitungsangebote werden von 40,2 Millionen Lesern genutzt (Nutzer pro Monat). Tatsächlich gibt es inzwischen viele Doppelnutzer, die regelmäßig sowohl eine Print- als auch eine Onlineausgabe der Zeitung lesen.

Mit der Nettoreichweite aus Print und Digital gewinnen die Zeitungen gegenüber der reinen Printreichweite 23,6 Prozentpunkte. Das sind monatlich 16,4 Millionen zusätzliche Zeitungsnutzer. (Quelle: b4p 2016 III).

90 Prozent Reichweite bei den jungen Lesern

Der Zugewinn durch die digitale Zeitungsnutzung ist bei den jungen Lesern unter 30 Jahren am größten.  90,5 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen regelmäßig die gedruckten und digitalen Zeitungsangebote. Das sind 7,2 Millionen Nutzer mehr gegenüber der reinen Printreichweite. Bei den 30- bis 49-Jährigen liegt die Zeitungsnutzung auf ähnlich hohem Niveau (89,7 Prozent). Auch wer 50 Jahre und älter ist, greift regelmäßig zur Zeitung. Die Netto-Reichweite aus Print und Digital liegt bei dieser Altersgruppe bei 83,5 Prozent.

Unterschiede gibt es nur im bevorzugten Kanal: Während die Jüngeren am liebsten über Rechner oder Smartphone auf die Zeitungsangebote zugreifen, ist die gedruckte Ausgabe nach wie vor der Favorit bei den über 50-Jährigen.